Doichain

Grundlagen

Sachliche Einordnung: Herkunft, gemeinsame Codebasis mit Bitcoin, Merged Mining, Tokenomik und Namespace-Schicht.

Was ist die Doichain?

Die Doichain ist eine Bitcoin-verwandte Blockchain. Sie entstand als Fork von Namecoin, das wiederum aus Bitcoin hervorgegangen ist. Über 90 % der Codebasis sind gemeinsam mit Bitcoin; die kryptographischen Primitiven – ECDSA über secp256k1, SHA-256 – sind identisch.

Merged Mining

Die Doichain wird durch dieselben ASIC-Miner abgesichert, die auch Bitcoin sichern. Das Konzept des Merged Mining stammt von Satoshi Nakamoto selbst (BitcoinTalk, Dezember 2010) und ist auf der Doichain seit 2018 produktiv.

Tokenomik

21 Mio. DOI als Obergrenze, Halving-Zyklus, 10-Minuten-Blöcke – identisch zu Bitcoin. Die Doichain übernimmt damit die ökonomischen Eigenschaften ihres Mutterprotokolls.

Namespace-Schicht

Zusätzlich zur Transaktionsebene verfügt die Doichain über eine Namespace-Schicht: bis zu 512 Byte pro Operation, nutzbar für Proof of Existence, Einwilligungen und dezentrale Identität.

Historische Einordnung

Namecoin lieferte 2011 den ersten Funktionsbeweis für Merged Mining. Die Doichain steht in dieser Tradition – nun mit dem Fokus auf die postquantensichere Migration.