Grundlagen
Sachliche Einordnung: Herkunft, gemeinsame Codebasis mit Bitcoin, Merged Mining, Tokenomik, Namespace-Schicht — und was sich damit in der Praxis tun lässt.
Bitcoin → Namecoin → Doichain
Bitcoin ↔ Doichain
Die Doichain teilt mit Bitcoin die kryptographischen Primitive, die Tokenomik und den Konsensmechanismus. Sie ergänzt eine Namespace-Schicht und ist bereits produktiv im Einsatz.
| Eigenschaft | Bitcoin | Doichain |
|---|---|---|
| Konsens | Proof of Work (Nakamoto) | Proof of Work (Nakamoto) |
| Blockzeit | ~10 Minuten | ~10 Minuten |
| Supply | 21 Mio. BTC | 21 Mio. DOI |
| Halving | alle 210.000 Blöcke | alle 210.000 Blöcke |
| Hash-Algorithmus | SHA-256 | SHA-256 (Merged Mining) |
| Signatur | ECDSA / secp256k1 | ECDSA / secp256k1 (PQC im Reallabor) |
| Namespace-Layer | — | 512 Byte pro Operation |
| Produktive Anwendungen | Wertspeicher, Zahlung | 20+ reale Anwendungen, Piloten und Projekte (DOI, PoE, ID, Energie…) |
Ein PoW, zwei Block-Stränge
ASIC-Miner errechnen einen einzigen Proof-of-Work, der gleichzeitig Bitcoin und Doichain absichert. Das Konzept stammt von Satoshi Nakamoto selbst (BitcoinTalk, Dezember 2010); Namecoin lieferte 2011 den Funktionsbeweis, die Doichain nutzt es seit 2018 produktiv.
Vom Block bis zur Anwendung
Zusätzlich zur Transaktionsebene verfügt die Doichain über eine Namespace-Schicht: bis zu 512 Byte pro Operation. Sie ist die technische Grundlage für Einwilligungen, Existenznachweise und dezentrale Identität.
Jede Namespace-Operation ist eine spezielle Transaktion in einem regulären Block. In den 512 Byte Nutzlast lassen sich Einwilligungen, Dokument-Hashes, Identitätsattribute oder Asset-Referenzen verankern.
Was kann man damit machen?
Vier konkrete Beispiele aus dem laufenden Betrieb — keine Whitepaper-Versprechen, sondern dokumentierte Anwendungen.
Tiefer einsteigen
Die Grundlagen sind die Voraussetzung — die Tragweite zeigt sich im Reallabor-Konzept und in den konkreten Anwendungen.